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Sustainaware

Kurzbeschreibung:

Unterstützt durch «EU – Jugend in Aktion» strebt «Sustainaware» an, das persönliche Bewusstsein für eine nachhaltige Entwicklung zu stärken. Zum Auftakt traf sich die «Symbiose Gemeinschaft» mit Partnerorganisationen aus Argentinien, Indien, Kroatien, Nigeria, Slowenien, Ungarn und den USA in Ljubljana (Slowenien) zum ersten «Global Meeting». In diesem Rahmen tauschten sich die Teilnehmer unter anderem darüber aus, wie sich junge Leute für soziales und ökologisches Wirtschaften engagieren.

Local action day in Liechtenstein:

Zurück aus Slowenien veranstaltete die «Symbiose Gemeinschaft» die «Local Action Days» in Liechtenstein und Umgebung, um den Besuchern aus Argentinien, Indien und Slowenien die lokalen Verhältnisse näherzubringen. Gestartet wurde das Ganze am Mittwoch mit einem Vortragsabend zum Thema «Internationale Zusammenarbeit». Laut Panagiotis Potolidis-Beck vom Amt für Auswärtige Angelegenheiten liegen die Umweltprioritäten Liechtensteins beim Klimawandel, der Biodiversität und den Alpen. Aus einer anderen Ecke kommend, sprach Dorothea von Wurmbrand-Stuppach über die World Nature Organisation (WNO) als möglichen Vermittler zwischen Staaten, Wirtschaft und der Zivilbevölkerung.

Am Donnerstag legte Stefan Seidel von der Universität Liechtenstein dar, wie Unternehmen ihre Prozesse nachhaltiger gestalten können. Die Uni selbst versucht im Rahmen ihres Projekts UniGO, bis 2020 nachhaltig zu werden – laut Seidel braucht es dafür Akzeptanz im Management als auch bei den täglichen Benutzern der Uni. Ein kurzer Fussmarsch brachte die Teilnehmer zum Flüchtlingsheim in Vaduz und dessen Leiter Thomas Lendi. Dieser erzählte von den Balanceakten zwischen gesetzlichen Rahmenbedingungen und effektiver Hilfe. Weiter führte er aus, dass die Kriminalitätsrate der Asylsuchenden tiefer liege als diejenige der Gesamtbevölkerung Liechtensteins.

Der Freitag begann mit einer Arbeitssession über Verbesserungspotentiale in den Partnerorganisationen, welche gemeinsam diskutiert wurden. Am Nachmittag kamen die Teilnehmer mit Vertretern der Jugendarbeit der Stadt Chur und des Kantons Graubünden zusammen. Eine besondere Herausforderung ist hierbei die geografische Verteilung – obwohl der Kanton knapp 150 Gemeinden umfasst, haben nur fünf Ortschaften mehr als 5‘000 Einwohner. Dem wird mit dem Projekt «place4space» begegnet, welches Jugendliche auf kreative Art und Weise ihre Ansichten verbreiten lässt. Kreativ ist auch die Energiegewinnung des höchsten Windrades der Schweiz, «Calandawind», welches im Anschluss daran besichtigt wurde.

Den Abschluss fanden die «Local Action Days» mit der Green Economy Party in Mirjam Kaisers for’rest Pension. Als Treffpunkt für zukunftsfähige Initiativen und Interessierte gedacht, gab es einen NGO-Tisch mit Materialien und den jeweiligen Vertretern vor Ort. Weitere «Global Meetings» zur Vertiefung des Austausches über nachhaltige Entwicklung sind geplant, und zwar im September in New York und im November in Indien - die nächsten Local Action Days organisiert die argentinische NGO TierraVida.

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